Erste Unwetterlagen standen mit einer Portion Warmluft aus Süden erstmal ab dem 18. Juni an - allerdings gibt es dazu keine Fotos von mir, da ich in diesen Tagen nicht da war. Aber das Juni-Ende hat so ziemlich für alles entschädigt - nachdem am 29.6. für den Norden heftige Gewitter bevorstanden, war am 30.6. der Süden dran.

Und wie es krachte! Hochlabile Luftmassen, ein "Deckel", der erst Gewitter zum Nachmittag zuließ, und starke Windscherung sorgten für schwere Unwetter. Mittags fuhr ich auf die Schwäbische Alb um dann abzuwarten, was passiert. Auf dem Radar beobachtete ich wie bei Heilbronn die erste LP-Superzelle hochging; den Tower konnte ich jedoch erst später in Natura sehen, da die Luft sehr trüb war. Ich zögerte zuerst und bezweifelte, dass ich da noch rankommen würde - doch da das Gewitter recht angenehm im Tempo zog und beständig ausscherte, hieß es zurück nach Ulm und ab auf die A7 Richtung Crailsheim/Feuchtwangen.