Nach den schweren Unwettern Ende Juli stand für Anfang August bereits die nächste Gewitterserie an, die zweifelsfrei mit einem gewaltigen Hagelunwetter mit bis zu 13(!) cm großen Hagelbrocken auf der schwäbischen Alb ihren Höhepunkt fand. Am 3.8. ging es los - bereits mittags näherte sich eine Hebungslinie von Westen. Diese produzierte an der Rückseite nette Stimmungen, anschließend gab es im Alpenvorland stärkere Gewitter, die ich aber nicht mehr erreichte.

 

 

 

 

 

Am 4.8. verstärkte sich ein aus Frankreich heranziehendes Gewittercluster zusehends und zog über BW nach BY. Ich fing es südlich Ulm ab. Das Unwetter sorgte bis nach Ostbayern vor allem für Sturmschäden und Orkanböen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inneralpine Zellen gab es am 5.8. zu beobachten, bevor später nachts aus dem Allgäu einige Zellen Richtung Norden zogen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 6.8. stellte den Höhepunkt der Gewitterserie da. Ein sich explosionsartig entwickelndes Gewitter schien wieder Richtung Reutlingen zu ziehen - glücklicherweise zog es südlich vorbei. Ich stand bei Westerheim und konnte, während ich auf die Zelle wartete, bereits tolle Mammaten am Eisschirm beobachten.

 

 

 

 

 

Nördlich der ersten Zelle schoss dann eine weitere Superzelle mit einer genial sichtbarer Meso hoch, während von Südwesten die Großhagelzelle heranzog.

 

 

 

 

 

 

 

Die Jagd ging weiter auf die A8 um weitere, südlich gelegene Zellen abzufangen - was für ein Wettlauf mit der Zeit: ein paar Minuten später und ich wäre direkt auf der Autobahn vom Unwetter getroffen worden. Nach Abzug dieser Gewitter nach Osten bildeten sich im Alpenvorland noch Weitere :-)