Nachdem am 5. Juli die gewittrige Luft aus Deutschland vorerst ausgeräumt war, dauerte es nicht lange, bevor das nächste kleine Tiefdruckgebiet erneut heiße Luft nach Deutschland führte.

 

Dieser Warmlufteinschub sollte allerdings nur von sehr kurzer Dauer sein - genauer gesagt, nur wenige Stunden lang über Deutschland verweilen, denn zum Abend brachte bereits eine Kaltfront samt vorgelagerter Konvergenz über Deutschland Gewitter und Unwetter. Da die Luftmasse etwas trockener als die Tage zuvor war, wurde die Unwettergefahr nicht ganz ausgeschöpft - dennoch gab es verbreitet starke Unwetter, wie zum Beispiel das Gewitter mit schwerem Downburst über Framersdorf. Ich selbst konnte unter anderem eine Gewitterlinie und eine sogenannte Superzelle nördlich von Augsburg fotografieren. Vor allem die Blitzfrequenz war extrem!

Erste Gewitter entstanden auf der Schwäbischen Alb, bevor zur Dämmerung die Hauptaktivität von West nach Ost zog:

 

 

 

 

Das Gewitter wurde nun zur Superzelle und bildete sogar einen Funnel, die Vorstufe eines Tornados, aus:

 

 

 

 

 

Da die Zuggeschwindigkeit der Gewitter sehr hoch war, fotografierte ich anschließend das Blitzfeuerwerk auf der Rückseite der Unwetterzelle.

 

 

 

 

 

Es folgte noch ein Gewitter, welches auf der Rückseite wieder für ein Blitzfeuerwerk nördlich von Augsburg sorgte!