Ende Mai und Anfang Juni 2016 stellte sich eine unwetterreiche Wetterlage ein: Tief Mitteleuropa. Das Problem bei solchen Wetterlagen im Sommer sind bei entsprechend feuchtwarmen Luftmassen und geringen Winden in der Atmosphäre lokale Starkregenereignisse, die teilweise zu schlimmen Überschwemmungen führen können. In Erinnerung werden diesmal vor allem massives Flash Flooding in Oberschwaben, Baden-Württemberg und Ostbayern bleiben - im speziellen die Region Biberach, Braunsbach und Simbach.

Solche langsamziehenden Gewitter sind in der Regel auch für Aufnahmen äußerst unattraktiv. Daher gelangen mir die ästhetisch wertvollsten Aufnahmen zu Beginn der Großwetterlage, als die Höhenströmung noch etwas stärker ausgeprägt war.

 

Am 27. Mai konnte ich zwei schöne Gewitter westlich Augsburg fotografieren

 

 

 

 

 

 

 

Am 28. Mai bildete sich südlich von Landsberg eine kurzzeitig sehr schöne Gewitterzelle, die lokal Hagel bis zu 4cm verursachte.

 

 

 

 

 

 

Am 29. Mai kamen von der Region Memmingen erste isolierte Gewitterzellen auf, welche sich auf ihrem Weg nach Norden, während nun auch an Schwäbischer Alb erste Gewitter entstanden, zu einer Linie formierten und bis nach Franken zogen. Ich verfolgte den Gewitterkomplex von Memmingen an bis ins Nördlinger Ries.