Wenn Sie hier gelandet sind, scheinen Sie sich wohl für die Person hinter der Kamera zu interessieren. Das freut mich, denn zeigt das doch auch schon ein gewisses Interesse an diesem Internetauftritt mit seinen Bildern.


Oftmals, wenn ich mich auf den Webseiten anderer Fotografen umschaue, deren Bilder mir sehr zusagen und die mich in gewisser Weise auch inspirieren oder deren Arbeit ich generell sehr schätze, freue ich mich auch auf einen ausführlicheren Text, um Genaueres über die Person, die hinter der Kamera steht, zu erfahren.

Daher versuche ich hier von mir zu erzählen, damit Sie sich ebenfalls etwas hinter der Person vorstellen können, die Ihnen die Bilder auf dieser Webseite präsentiert.

 

 


Nun, die erste Frage, die vielleicht geklärt werden muss und auf die ich auch sonst immer sehr gern angesprochen werde:

 

Wie kommt man auf das Hobby, Gewitter zu fotografieren und dafür durchs Land zu fahren, also diese zu jagen (Stormchasing)?

 

 

 

 

 

 

Fangen wir doch mal von vorne an, am Besten ganz vorne:

Den Anfang machte das Jahr 1995 - das Jahr, an dem ich in Bayern das Licht der Welt erblickte. Schon sehr früh entwickelte sich (so erzählen es zumindest die Eltern) eine große Leidenschaft: das Wetter.

Bereits als Kind hatte ich schon verschiedene Wetterstationen und machte schriftliche Wetteraufzeichnungen. Besonders faszinierten mich bereits damals Gewitter - wenn sich eines näherte, wurde alles stehen und liegen gelassen und das Geschehen vom Fenster aus beobachtet.

Als wir uns in der Familie die erste Digitalkamera kauften, wurden diese Phänomene natürlich ausführlich fotografiert. Zu Beginn alles nur für die reine Dokumentation und als Erinnerung, da für mehr die damalige Kameraausrüstung noch nicht ausreichte. Vor allem in der Dunkelheit war an gute Bilder nicht zu denken.

Mit besserer Technik, die auch immer bezahlbarer wurde, rüstete ich im Laufe der Zeit die Kameraausrüstung auf. Mein Wissen sowohl rund um die Fotografie als auch rund um die komplexe Thematik von Gewittern erweiterte ich laufend durch eine Vielzahl von Büchern und mit Hilfe des Internets.

Die Bilder wurden immer besser und das Phänomen Gewitter und Gewittervorhersage umso interessanter, je mehr ich mich damit beschäftigte. Da Gewitter recht kleinräumig begrenzte Erscheinungen sind, die jedoch an größere Wettersystem gebunden sind, welche sich über hunderte von Kilometern erstrecken, begann ich aktiv ab dem Jahr 2011 bei Gewitterlagen dorthin zufahren, wo die größte Wahrscheinlichkeit für Unwetter bestand; ganz nach dem Vorbild der Kollegen aus dem Mittleren Westen der USA. 

 

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Erst dadurch lernte ich wirklich die Vielzahl und Verschiedenheit von Gewittern kennen und schätzen. Das große Portfolio aus Bildern ist also hauptsächlich das Ergebnis vieler Kilometer Fahrt und Geduld.

 

Ja, es ist ein sehr zeitintensives Hobby, wenn die Großwetterlagen für Gewitter gegeben sind. Zeit, die man nicht immer hat; das Abitur wollte geschrieben werden (wurde es im Jahr 2014 dann auch), und Musik spielte zu Schulzeiten auch eine große Rolle.
Schlagzeug und Gitarre waren neben dem Wetter ein großes Hobby.

 

Mittlerweile hat die Fotografie das aber weitestgehend abgelöst, sodass Stormchasing, Gewitterfotografie und Landschaftsfotografie (entwickelte sich parallel zum Stormchasing ab 2011, siehe www.natur-motive.de) nicht mehr aus meinen Leben wegzudenken sind. Viel zu groß ist die Leidenschaft, mit der Kamera Jagd machen zu können auf alle Schönheiten unserer schützenswerten Natur um sie zu erleben und festzuhalten.
Seien es Landschaften, Tiere oder eben Gewitter - alles löst eine tiefe Ehrfurcht aus, welche ich versuche mit meinen Fotografien - so gut es geht - auch bei Ihnen auszulösen.

 

Heute bin ich 20 Jahre alt und wenn ich nicht gerade Informatik in Augsburg studiere, findet man mich im Sommer entweder vor Gewittern, in den Bergen oder an Seen. Einfach dort in der Natur wo es schön ist!

 

 

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